<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Brasilienprojekt</title>
	<atom:link href="http://brasilienprojekt.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://brasilienprojekt.org</link>
	<description>Unsere Patenschaft mit dem Kinderprojekt Gonzalinho in Cáceres, Brasilien</description>
	<lastBuildDate>Sun, 02 Oct 2011 12:54:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Auslandsjahr im Partnerprojekt unserer Schule in Brasilien – dem Kinderhort Gonzalinho</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2011/10/422/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2011/10/422/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 12:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=422</guid>
		<description><![CDATA[ Großer Erfolg unserer zwei Auslandsdienststellen für junge Freiwillige in Brasilien Vor nun fast zwei Jahren begann mit der Ankunft der ersten Metzinger Freiwilligen in Cáceres eine neue Ära im Gonçalinho-Projekt. Von nun an wurde die Arbeit im Kinderhort, die bisher allein von brasilianischen Freiwilligen getragen wurde, von deutschen und brasilianischen Jugendlichen geteilt und gemeinsam geleistet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong> </strong>Großer Erfolg unserer zwei Auslandsdienststellen für junge Freiwillige in Brasilien</p>
<p style="text-align: justify">Vor nun fast zwei Jahren begann mit der Ankunft der ersten Metzinger Freiwilligen in Cáceres eine neue Ära im Gonçalinho-Projekt. Von nun an wurde die Arbeit im Kinderhort, die bisher allein von brasilianischen Freiwilligen getragen wurde, von deutschen und brasilianischen Jugendlichen geteilt und gemeinsam geleistet.</p>
<p style="text-align: center"><em><a href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild-1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-348" src="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild-1-1024x768.jpg" alt="" width="436" height="314" /></a></em> <em></em></p>
<p style="text-align: center"><em>Auf dem Eingangsschild über dem Gonzalinhoprojekt steht auf Portugiesisch: „Partnerschaft mit der St. Bonifatiusgemeinde und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Metzigen“</em></p>
<p style="text-align: justify">Im August kehrten nun schon die zweiten Freiwilligen, Laura Stasch und Jonathan Krüger, nach einem Jahr aus Cáceres zurück, erfüllt von dem, was sie mit den Kindern erleben und im Projekt bewirken konnten. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war der Gemeinschaftsgarten, in dem die Kinder eigenen Salat, Lauch, Kohl, Karotten und Tomaten pflanzten und pflegten. Dabei stand ihnen eine Gruppe Studenten von der Agrarschule in Cáceres mit Rat und Tat zur Seite. Zusammen mit den Kindern legten sie auf dem verwilderten Grundstück Beete an, pflanzten die ersten Setzlinge und organisierten den Wochenend- Bewässerungsdienst. Dass sich die Kinder um diesen Dienst rissen, zeigt, wie verbunden sie sich dem Gartenprojekt fühlen. Damit verbunden ist auch ein bewussterer Umgang mit dem, was gekauft und gegessen wird.</p>
<p style="text-align: justify">Unter dem Einfluss unserer Freiwilligen wird jetzt in vielseitigeres und gesünderes Essen investiert. Zusammen mit den Brasilianerinnen erarbeiteten sie auch pädagogische Zielvorstellungen, die sie im Lauf des Jahres Schritt für Schritt umsetzten. Beispielsweise gab es eine Projektwoche zum Thema „Die 5 Sinne“, eine Umweltwoche mit dem Motto „Die 4 Elemente“ und eine Woche zum Thema Ernährung. Während der Ernährungswoche besichtigten die Kinder eine Bäckerei und verglichen die Realität eines kleinen Supermarkts im Viertel mit dem neuen großen Einkaufszentrum von Cáceres. Unter anderem half bei der Realisierung eine Partnerschaft mit der Polizei, die die Kinder mit dem Mannschaftsbus zum entfernten Supermarkt fuhr. Auch veranstalteten sie Ausflüge zur Post, zur Agrarschule und zu anderen Orten der Stadt, an die die Kinder des Stadtviertels Cavalhada normalerweise nicht kommen, und erweitern so ihren Horizont und ihre Handlungsmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify">Seit September arbeiten unsere nächsten zwei Freiwilligen im Kinderprojekt – Isabella Mangei und Irina Kaplan. Wir wünschen ihnen ein schönes Jahr und danken allen, die mit ihren Spenden dabei helfen, diesen Arbeitseinsatz möglich zu machen!</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-352" src="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild2-1024x768.jpg" alt="" width="430" height="323" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2011/10/422/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einsatz im Kinderprojekt &#8211; Die Erfolgsgeschichte geht weiter</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2011/07/einsatz-im-kinderprojekt-die-erfolgsgeschichte-geht-weiter/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2011/07/einsatz-im-kinderprojekt-die-erfolgsgeschichte-geht-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 20:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=370</guid>
		<description><![CDATA[Großer Erfolg unserer zwei Auslandsdienststellen für jugendliche Freiwillige in Brasilien Vor nun fast zwei Jahren begann mit der Ankunft der zwei Metzinger Jugendlichen Uwe Zimmermann und Patrick Kotzur in Cáceres eine neu Ära im Gonçalinho-Projekt. Von nun an würde die Arbeit im Kinderhort, die bisher allein von brasilianischen Freiwilligen getragen wurde, von deutschen und brasilianischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: justify" align="center"><strong>Großer Erfolg unserer zwei Auslandsdienststellen für jugendliche Freiwillige in Brasilien</strong></h5>
<p style="text-align: justify">Vor nun fast zwei Jahren begann mit der Ankunft der zwei Metzinger Jugendlichen Uwe Zimmermann und Patrick Kotzur in Cáceres eine neu Ära im Gonçalinho-Projekt. Von nun an würde die Arbeit im Kinderhort, die bisher allein von brasilianischen Freiwilligen getragen wurde, von deutschen und brasilianischen Jugendlichen geteilt und gemeinsam geleistet werden. Damals schaute man voller Spannung auf die Ergebnisse dieses gewagten Experiments – nun nach knapp zwei Jahren Erfahrung und der nahen Ankunft eines dritten Teams zweier Mädchen im September kann man trotz der immer wieder auftretender Hürden und Herausforderungen auf zwei Jahre echte Erfolgsgeschichte zurückblicken, in dem das Projekt, alle Beteiligten und vor allem die dort betreuten Kinder viel profitiert haben.</p>
<p style="text-align: center"> <a href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild-1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-348" src="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild-1-1024x768.jpg" alt="" width="613" height="477" /></a></p>
<p><em>Bildunterschrift: Auf dem Eingangsschild über dem Gonzalinho-Kinderprojekt steht auf Portugiesisch: „Partnerschaft mit der St. Bonifatiusgemeinde und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Metzigen“</em></p>
<p style="text-align: justify"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify">Drei beachtliche Erfolge hatte die Arbeit der ersten zwei Freiwilligen Patrick und Uwe: Sie bauten ein großes Sandfeld, in dem die Kinder Ballspiele machen konnten, sie halfen dabei, das benachbarte Grundstück dazuzukaufen, auf dem inzwischen ein Gemeinschaftsgarten angelegt ist und es gelang ihnen, mit den Brasilianern auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, so dass sie auch von den Kindern als gleichwertige Betreuungspersonen wahrgenommen und sehr geschätzt wurden.</p>
<p style="text-align: justify">Nach einem Jahr, im August 2010 kam es dann zum großen Abschiednehmen – mit viel Tränen verbunden!  &#8211;  und der Ankunft des zweiten Teams: Laura Stasch und Jonathan Krüger. Auch dieses Team befindet sich nun im letzten Monat seines Aufenthalts und damit in dem Moment, über das Jahr und die mit ihm einhergegangenen Veränderungen zu resümieren. Wie hat sich das Gonçalinho-Projekt weiterentwickelt, wie haben die zwei persönlich dieses Jahr erlebt?</p>
<p style="text-align: justify">Das erste Projekt der neuen Freiwilligen war der Gemeinschaftsgarten, in dem die Kinder ihren eigenen Salat, Lauch, Kohl, Paprika, Karotten und Tomaten pflanzten und pflegten. Dabei stand ihnen eine Gruppe Studenten von der Agrarschule in Cáceres mit Rat und Tat zur Seite. Zusammen mit den Kindern legten sie auf dem verwilderten Grundstück Beete an, pflanzten die ersten Setzlinge und organisierten den Wochenend- Bewässerungsdienst. Dass sich die Kinder um diesen Job rissen, zeigt, wie verbunden sie sich dem Gartenprojekt fühlen.</p>
<p style="text-align: center"> <a href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild2.jpg"><img class="size-large wp-image-352 aligncenter" src="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild2-1024x768.jpg" alt="" width="417" height="327" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Damit verbunden ist auch ein bewussterer Umgang mit dem, was gekauft und gegessen wird. Unter dem Einfluss von Laura und Jonathan wird jetzt in vielseitigeres und gesünderes Essen investiert.</p>
<p style="text-align: justify">Eine besondere Veränderung ist auch, dass die Kinderzahl in diesem Jahr stark angestiegen ist. Bei einem gemeinsamen Gang durch das Viertel stellten die deutschen und brasilianischen Betreuer/innen fest, dass es noch großen Bedarf gibt und luden all all diese Kinder ein, ins Projekt zu kommen. Seitdem betreut das Projekt ungefähr vierzig Kinder. Es wurden neue Stifte, Teller, Besteck und weitere Teppiche zum Spielen gekauft, sodass das Projekt der größeren Kinderzahl gerecht werden kann.</p>
<p style="text-align: center"> <a href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild3.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-356" src="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild3-1024x768.jpg" alt="" width="427" height="327" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Ein weiterer wichtiger Schritt war die Gründung des Vereins SECIBA, der den juristischen Rahmen bildet für das Gonzalinhoprojekt, die zwei  Auslandsdienststellen und den Jugendaustausch zwischen Metzingen und Cáceres. Die Gründung dieses Vereins bedeutet eine sehr wichtige Autonomie für das Projekt, so ist nun u.a. die Arbeit der Freiwilligen auch von Seiten der brasilianischen Behörden offiziell anerkannt und das Projekt kann Partnerschaften mit anderen Institutionen der Zivilgesellschaft eingehen.</p>
<p style="text-align: justify">Durch die Erstellung eines Jahresplanes und durch wöchentliche Planungssitzungen konnte das Projekt für die Kinder abwechslungs- und lehrreicher  gestaltet werden. Die Freiwilligen erarbeiteten mit den Brasilianerinnen zusammen pädagogische Zielvorstellungen, die sie im Lauf des Jahres Schritt für Schritt umsetzten. Beispielsweise gab es Projektwochen zu den Themen „Die 5 Sinne“, eine Umweltwoche unter dem Motto „Die 4 Elemente“ zum internationalen Fischereifestival vor Ort und zum Thema Ernährung. Während der Ernährungswoche besichtigten die Kinder eine Bäckerei und verglichen die Realität eines kleinen Supermarkt im Viertel mit dem neuen großen Einkaufszentrum von Cáceres. Unter anderem half bei der Realisierung eine Partnerschaft mit der Polizei, die die Kinder mit dem Mannschaftsbus zum entfernten Supermarkt fuhr. Auch veranstalteten sie Ausflüge zur Post, zur Agrarschule und zu anderen Orten der Stadt, an die die Kinder des Stadtviertels Cavalhada normalerweise nicht kommen, und erweitern so ihren Horizont und ihre Handlungsmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify">Ein großer Erfolg  war, dass Pädagogikstudenten der örtlichen Universität als Praktikum eine Woche mit den Kindern gestalteten. Diese Verknüpfung des Projekts mit Menschen und Institutionen aus verschiedensten Bereichen vor Ort ist für das Projekt sehr wichtig. In diesem Sinne waren auch die verschiedenen Feste ein großer Erfolg, die das Gonzalinhoprojekt für und mit den Bewohnern des Viertels vorbereitet hat. Bei diesen Festen haben die Kinder zum Beispiel durch den Verkauf von Mahlzeiten eines Gerichts, das anhand von Lebensmittelspenden gekocht wird, Geld für Verbesserungen im Projekt eingenommen, sie haben Tänze einstudiert und vorgeführt, Wettspiele organisiert wie Dosenwerfen, Prämien-Fischen, Bingo und Kuchenversteigerungen. Ein noch größerer Vorteil als die finanziellen Möglichkeiten, die die Einnahmen bei so einem Fest schaffen, ist vor allem, dass das Projekt bei den Bewohnern des Stadtteils bekannter wird und sie sich durch die aktive Beteiligung damit stärker identifizieren. Sie sehen das Gonzalinhoprojekt zunehmend als Teil des sozialen Lebens im Stadtviertel.</p>
<p> <a href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild4.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-360" src="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/bild4-1024x768.jpg" alt="" width="613" height="477" /></a></p>
<p style="text-align: justify">In Metzingen beginnt am 12. Juli mit der Ankunft einer Gruppe von elf Brasilianern wieder eine deutsch-brasilianische Jugendbegegnung, zu deren Vorbereitung Laura und Jonathan das Jahr über mit allwöchentlichen Englisch-Stunden und der Übernahme von koordinierenden  Aufgaben beitrugen. Mit diesen zwei Ereignissen wird das Jahr einen schönen Schlusspunkt finden und Laura und Jonathan schauen selbst beeindruckt auf diese von großen Herausforderungen geprägte Zeit zurück, vor allem beeindruckt davon, wie sie trotz des Vielen, was sie in diesem Jahr erlernen und an das sie sich anpassen mussten, einen gleichwertigen Beitrag zu dem Produkt der Arbeit aller Freiwilligen leisten konnten. Deswegen sind sie allen Personen, die dies ermöglichten, vor allem auch der durch die Bonifatius-Gemeinde geleisteten Unterstützung sehr dankbar und wünschen ihren Nachfolgern, den beiden Mädchen Isabella Mangei und Irina Kaplan, für ihren Antritt des Freiwilligendienstes und auch dem Projekt selbst für die kommende Zeit viel Erfolg und alles Gute.<em></em></p>
<p style="text-align: justify"><em>Das Programm der Brasilianischen Gäste in Deutschland gibt es <a title="Programm der Brasilianischen Gäste 2011" href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/programm-der-brasilianischen-gaeste-2011.pdf" target="_blank"><span style="color: #0000ff"><span style="color: #0000ff"><strong>hier </strong></span></span></a><span style="color: #000000">zum Herunterladen    </span><a title="Programm der Brasilianischen Gäste 2011" href="http://brasilienprojekt.org/files/2011/07/programm-der-brasilianischen-gaeste-2011.pdf" target="_blank"><span style="color: #0000ff"><span style="color: #0000ff"><strong><br />
</strong></span></span></a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2011/07/einsatz-im-kinderprojekt-die-erfolgsgeschichte-geht-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Mutirão“ heißt auf Deutsch: „Gemeinsam schaffen wir es“</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 13:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=273</guid>
		<description><![CDATA[Drei Wochen Arbeitseinsatz der deutschen und brasilianischen Jugendlichen haben das Gesicht des Gonzalinho- Kinderprojekts in Cáceres verändert &#8211; von Katja Polnik und Jonathan Krüger „Wer von euch hat schon einmal Manjok geerntet?“, auf diese Frage hebt die Hälfte der Kinder des Gonzalinho-Projekts die Hand, denn die meisten kommen aus Familien mit kleinbäuerlichen Wurzeln, und viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Wochen Arbeitseinsatz der deutschen und brasilianischen Jugendlichen haben das Gesicht des Gonzalinho- Kinderprojekts in Cáceres verändert</strong> &#8211; <em>von Katja Polnik und Jonathan Krüger</em></p>
<p>„Wer von euch hat schon einmal Manjok geerntet?“, auf diese Frage hebt die Hälfte der Kinder des Gonzalinho-Projekts die Hand, denn die meisten kommen aus Familien mit kleinbäuerlichen Wurzeln, und viele haben um ihr Haus herum ein paar Nutzpflanzen. „Und was haltet ihr davon, wenn ihr hier im Projekt euren eigenen Manjok ernten, schälen, kochen und essen könnt?“. Jetzt gehen begeistert alle Hände hoch. Cezar, ein Student der Agrarwissenschaftlichen Fakultät, der 2007 am Austausch in Metzingen teilgenommen hat, sitzt mit den Kindern im Projekt zusammen und präsentiert ihnen die Idee, mit einer ganzen Mannschaft seiner Fakultät hier her zu kommen um mit den Kindern zusammen einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Die Vorstellung, selber verantwortlich für die Pflanzen sein zu dürfen, das Gefühl, dass ihnen etwas zugetraut wird und auch die Perspektive, dass man das Ergebnis essen kann, fasziniert die Kinder. Bereitwillig ziehen sie mit Mülltüten über das Gelände, das der Garten werden soll, und sammeln alle Abfälle auf, die verstreut herumliegen. Auch das ist eines der Erziehungsziele des Projekts: Sich dessen bewusst zu werden, dass man sich um die Dinge und Raeume kümmern muss, die allen gemeinsam gehören. Dass sie nicht von selber sauber werden und erhalten bleiben und dass es Arbeit bedeutet, sie zu verschönern. Aber auch zu merken, dass diese Arbeit sich gar nicht so schlecht anfühlt, wenn man sie in „mutirão erledigt, also als Gemeinschaftsaufgabe.<br />
Ebenso in „mutirão“ haben die deutschen Jugendlichen zusammen mit ihren brasilianischen Partnern und den Kindern des Gonzalinhoprojekts sich an die anstehenden Arbeiten gemacht: Sie haben (mit alten Schubkarren, siehe Bild!) viel Erde bewegt, um das Anlegen des Gartens vorzubereiten, sie haben Reifenschaukeln an den vier Bäumen des Grundstücks aufgehängt,  beim Bau der Mauer geholfen, die das Grundstück vor unliebsamen (zwei- und vierbeinigen) Besuchern schützt, ein schönes Schild über dem Eingang aufgehängt, das auch die Kirchengemeinde St. Bonifatius und das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium als Projektpartner nennt, eine schöne Fotowand mit allen Kindern gestaltet, einen „Versammlungs-Baum“ gepflanzt, der so groß wird, dass man in seinem Schatten mit vielen Leuten sitzen kann, und schließlich mit den Kindern zusammen die ersten Beete für den Gemeinschaftsgarten umgegraben und Karotten und Tomaten gepflanzt. Kurz vor Beginn der Regenzeit werden dann noch Limetten-, Orangen- und Cashew-Bäumchen folgen. Die Bilder lassen etwas von dem Stolz und Spaß erahnen, den die Gonzalinho-Kinder in „ihrem“ Garten empfinden. Sie reißen sich sogar um die Aufgabe, am Wochenende zum Projekt zu gehen und die Beete des Gemeinschaftsgartens zu bewässern. Vorläufig haben die Nachbarn den Kindern erlaubt, dafür Wasser aus ihrem Brunnen zu holen, aber unser nächstes Ziel ist der Bau eines eigenen Brunnens, natürlich mit Elektropumpe, damit kein Kind in den Brunnen fällt. Wenn viele Bewohner der Stadtviertels helfen, kostet das Material für den Bau nicht mehr als 300 Euro.<br />
Nun könnte man denken, dass zumindest die deutschen Jugendlichen über die Tatsache stöhnen, dass hier schwere Arbeiten, die man bei uns mit großen Maschinen erledigt hätte, von ihnen mit altem Hand-Werkzeug gemacht werden müssen. Aber die Gruppe hat sich den Herausforderungen tapfer gestellt und ihr Fazit war, dass man auf diese Weise wirklich mitbekommt, wie es den Menschen hier geht und wie ihr Alltag aussieht. Würden wir im Kinderprojekt, im ärmsten Stadtviertel von Cáceres, mit einem teuren Bagger ankommen oder für eine 10 km- Fahrt einen Bus mieten statt trotz der Hitze mit dem Fahrrad zu fahren wie unsere Partner auch, dann wäre das unglaubwürdig. Es würde so wirken, als hätten wir alles Geld der Welt zur Verfügung um uns den Widrigkeiten nicht aussetzen zu müssen, mit denen unsere brasilianischen Partner tagtäglich zu tun haben. Und es hat zur Folge, dass unsere Jugendlichen von den Brasilianern immer wieder attestiert bekommen, dass sie ungeheuer viel Engagement, gute Laune, Interesse und Durchhaltevermögen ausstrahlen.<br />
Wir freuen uns auch sehr ueber die neuen Entwicklungen im Gonzalinhoprojekt: Erstens, dass zwei Jugendliche mit Behindertenstatus begonnen haben als Freiwillige im Projekt mitzuarbeiten; Deisiane und Marcilio, die beide 2009 in Metzingen in unseren Gastfamilien gewohnt haben, gehören jetzt zu der Gruppe der brasilianischen Jugendlichen, die die Kindern betreut. Zweitens, dass es sich bei den Familien und den anderen Bewohnern des Stadtviertels jetzt herumspricht, dass aus dem Kinderprojekt allmählich ein Stadtteilzentrum werden soll. Die Teilhabe der Eltern und Nachbarn am Projekt soll zunehmend wachsen, das ist ein weiterer Vorteil des Gemeinschaftsgartens: Er lädt zur Mitarbeit ein, braucht auch am Wochenende freiwillige Helfer, bietet immer wieder Anlässe für „mutirão-Arbeit“ wie das Ausheben des Brunnens und ist somit ein guter Anlass, die Bevölkerung des Viertels in das Projekt miteinzubeziehen.<br />
Der Kauf des neuen Grundstücks und das Projekt des Gemeinschaftsgartens wurde uns ermöglicht durch großzügige Spenden der Paul Lechler Stiftung, der Stiftung „children for a better world“ und der Reinhold Beitlich Stiftung. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.</p>
<p><strong>Das Spendenkonto des Gonzalinho-Projekts ist:<br />
Sonderkonto St. Bonifatius/ Brasilienprojekt Nr. 949 099<br />
KSK Reutlingen, BLZ 640 500 00</strong></p>

<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/1/' title='Das Schild, das die Brasilien-AG mit den brasilianischen Kindern zusammen entworfen hat, kurz bevor es über dem Eingang montiert wird. Hier werden die Projekt- Partner in Deutschland benannt: Die Bonifatiusgemeinde und das Dietrich Bonhoeffer Gymnasium.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Schild, das die Brasilien-AG mit den brasilianischen Kindern zusammen entworfen hat, kurz bevor es über dem Eingang montiert wird. Hier werden die Projekt- Partner in Deutschland benannt: Die Bonifatiusgemeinde und das Dietrich Bonhoeffer Gymnasium." title="Das Schild, das die Brasilien-AG mit den brasilianischen Kindern zusammen entworfen hat, kurz bevor es über dem Eingang montiert wird. Hier werden die Projekt- Partner in Deutschland benannt: Die Bonifatiusgemeinde und das Dietrich Bonhoeffer Gymnasium." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/2/' title='Bevor der Gemeinschaftsgarten bepflanzt werden kann, muss viel Erde bewegt werden'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bevor der Gemeinschaftsgarten bepflanzt werden kann, muss viel Erde bewegt werden" title="Bevor der Gemeinschaftsgarten bepflanzt werden kann, muss viel Erde bewegt werden" /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/3/' title='Diese Röhre sorgt dafür, dass der Riesenbaum „Sete Copas“, der in Zukunft als Schattenspender dienen soll, seine Wurzeln tief in der Erde verankert, statt sie an der Oberfläche auszubreiten.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Diese Röhre sorgt dafür, dass der Riesenbaum „Sete Copas“, der in Zukunft als Schattenspender dienen soll, seine Wurzeln tief in der Erde verankert, statt sie an der Oberfläche auszubreiten." title="Diese Röhre sorgt dafür, dass der Riesenbaum „Sete Copas“, der in Zukunft als Schattenspender dienen soll, seine Wurzeln tief in der Erde verankert, statt sie an der Oberfläche auszubreiten." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/4/' title='Hier ist der „Sete Copas“-Baum erfolgreich gepflanzt. Die Gärtner haben versichert, dass er in vier Jahren schon so groß ist wie ein ausgewachsener deutscher Apfelbaum.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hier ist der „Sete Copas“-Baum erfolgreich gepflanzt. Die Gärtner haben versichert, dass er in vier Jahren schon so groß ist wie ein ausgewachsener deutscher Apfelbaum." title="Hier ist der „Sete Copas“-Baum erfolgreich gepflanzt. Die Gärtner haben versichert, dass er in vier Jahren schon so groß ist wie ein ausgewachsener deutscher Apfelbaum." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/5/' title='„Gartenputzete“!'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="„Gartenputzete“!" title="„Gartenputzete“!" /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/6/' title='Die ersten Manjokpflanzen und ein Orangenbäumchen in Spe.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die ersten Manjokpflanzen und ein Orangenbäumchen in Spe." title="Die ersten Manjokpflanzen und ein Orangenbäumchen in Spe." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/7/' title='Die vier Reifenschaukeln kamen gut an und haben (fast) nichts gekostet.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die vier Reifenschaukeln kamen gut an und haben (fast) nichts gekostet." title="Die vier Reifenschaukeln kamen gut an und haben (fast) nichts gekostet." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/8/' title='Original „Dritte Welt“ – Arbeitsmaterial hat seinen eigenen Charme. Die Brasilianer selber sagen zu solchen Dingen grinsend und ungeniert: „muito terceiro mundo“.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Original „Dritte Welt“ – Arbeitsmaterial hat seinen eigenen Charme. Die Brasilianer selber sagen zu solchen Dingen grinsend und ungeniert: „muito terceiro mundo“." title="Original „Dritte Welt“ – Arbeitsmaterial hat seinen eigenen Charme. Die Brasilianer selber sagen zu solchen Dingen grinsend und ungeniert: „muito terceiro mundo“." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/9/' title='In steinharte Erde werden die neuen Beete mehr geschlagen als gegraben.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In steinharte Erde werden die neuen Beete mehr geschlagen als gegraben." title="In steinharte Erde werden die neuen Beete mehr geschlagen als gegraben." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/10/' title='Selbst am Wochenende ist das Projekt nicht menschenleer.  Diese Kinder haben Wochenend -Gartendienst und bewässern die neuen Beete.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Selbst am Wochenende ist das Projekt nicht menschenleer.  Diese Kinder haben Wochenend -Gartendienst und bewässern die neuen Beete." title="Selbst am Wochenende ist das Projekt nicht menschenleer.  Diese Kinder haben Wochenend -Gartendienst und bewässern die neuen Beete." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/11/' title='Im Hindergrund ist das Maskottchen der Kinder zu sehen: Der Papagai Rosa.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Hindergrund ist das Maskottchen der Kinder zu sehen: Der Papagai Rosa." title="Im Hindergrund ist das Maskottchen der Kinder zu sehen: Der Papagai Rosa." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/12/' title='Am Brunnen des Nachbarn.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Am Brunnen des Nachbarn." title="Am Brunnen des Nachbarn." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/13/' title='Souverän gehen die Kinder mit dem Behelfs-Bewässerungssystem um.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/13-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Souverän gehen die Kinder mit dem Behelfs-Bewässerungssystem um." title="Souverän gehen die Kinder mit dem Behelfs-Bewässerungssystem um." /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/14/' title='-'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="-" title="-" /></a>
<a href='http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/attachment/15/' title='Das erste Tomatenbeet mit den Kindern vom Wochenende-Gartendienst.'><img width="150" height="150" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/09/15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das erste Tomatenbeet mit den Kindern vom Wochenende-Gartendienst." title="Das erste Tomatenbeet mit den Kindern vom Wochenende-Gartendienst." /></a>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2011/04/%e2%80%9emutirao%e2%80%9c-heist-auf-deutsch-%e2%80%9egemeinsam-schaffen-wir-es%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Film der Brasilien-AG über die Brasilienreise 2010</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2010/11/film-praesentation-der-brasilien-ag-ueber-die-brasilienreise-2010/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2010/11/film-praesentation-der-brasilien-ag-ueber-die-brasilienreise-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 19:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=307</guid>
		<description><![CDATA[Unser Brasilien Film gibt es jetzt auch auf DVD! Sie können ihn per E-Mail an: info@brasilienprojekt.org oder hier bestellen.  Gerne senden wir Ihnen, den Film auch zu. Zum ersten Mal hat die Brasilien-AG einen Film über ihre Reise nach Cáceres gedreht. In knapp 60 Minuten präsentiert der Film die Highlights des Jugendaustausches, die Arbeit mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify"><strong> </strong><br />
<strong>Unser Brasilien Film gibt es jetzt auch auf DVD!</strong><strong> </strong><strong> Sie können ihn per E-Mail an: </strong>info@brasilienprojekt.org<strong> oder <a href="http://brasilienprojekt.org/kontakt/"><span style="color: #0000ff">hier </span></a>bestellen.  Gerne senden wir Ihnen, den Film auch zu.</strong></h2>
<p>Zum ersten Mal hat die Brasilien-AG einen Film über ihre Reise nach Cáceres gedreht. In knapp 60 Minuten präsentiert der Film die Highlights des Jugendaustausches, die Arbeit mit den Kindern unseres Partnerprojekts Gonzalinho, die bedrohte Schönheit des Pantanals (des weltgrößten Süßwasser-Sumpfgebietes),  unsere politischen Erfahrungen mit der Landlosenbewegung, abenteuerliche Exkursionen rund um den Rio Paraguay und vieles mehr.</p>
<p><a href="http://brasilienprojekt.org/files/2010/11/bild-filmpraesentation20104.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-315" src="http://brasilienprojekt.org/files/2010/11/bild-filmpraesentation20104-1024x768.jpg" alt="" width="738" height="553" /></a></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Mirjam Mundle, Katja Polnik und die Brasilien-AG.</p>
<p>Den Flyer, zur offiziellen Präsentation am Mittwoch, 24.November 2010 gibts<strong> <span style="text-decoration: underline"><a title="Film-Präsentation der Brasilien-AG" href="http://brasilienprojekt.org/files/2010/11/filmpraesentationseinladung-10.pdf" target="_blank">hier zum Herunterladen</a> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline"> </span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2010/11/film-praesentation-der-brasilien-ag-ueber-die-brasilienreise-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kontrastprogramm São Paulo</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2010/09/kontrastprogramm-sao-paulo/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2010/09/kontrastprogramm-sao-paulo/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 20:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=256</guid>
		<description><![CDATA[In der Kluft zwischen Arm und Reich. In der letzten Woche des deutsch-brasilianischen Jugendaustauschs erlebte die deutsche Gruppe, was es wirklich heißt, in einer Mega-Metropole zu leben &#8211; mit all ihren negativen und positiven Seiten. Hochhäuser bis zum Horizont, zahlreiche Helikopter in der Luft, dichter Smog, der die Stadt einhüllt. Mitten in der 20 Mio-Metropole [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>In der Kluft zwischen Arm und Reich. In der letzten Woche des deutsch-brasilianischen Jugendaustauschs erlebte die deutsche Gruppe, was es wirklich heißt, in einer Mega-Metropole zu leben &#8211; mit all ihren negativen und positiven Seiten.</strong></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left">Hochhäuser bis zum Horizont, zahlreiche Helikopter in der Luft, dichter Smog, der die Stadt einhüllt. Mitten in der 20 Mio-Metropole angekommen ist die Austauschgruppe des Dietrich Bonhoeffer Gymnasiums. Nach einem kurzen Rundumblick auf die fünftgrößte Stadt der Welt stürzten wir uns in den Großstadtdschungel. Ein Besuch im Stadtmuseum durfte ebenso wenig fehlen wie die Besichtigung der Kathedrale. Bei einem  Stadtbummel bekamen wir einen ersten Eindruck von der multikulturell geprägten Stadt und ihren Bewohnern. Erschütternd zu sehen, welche Ausmaße die Kluft zwischen Arm und Reich annehmen kann. Fahrende Händler, die mit ihrem Hab und Gut auf Handkarren durch die Straßen ziehen, konkurrieren hier mit im Designeranzug steckenden Businessmen.</p>
<p style="text-align: left">Übernachtet haben wir in einem durch einen christlichen Orden aufgebauten und finanzierten Migrantenheim, das in der Vergangenheit als Kloster fungierte. Die Mahlzeiten nahmen wir zusammen mit den Bewohnern ein und beteiligten uns an den Gemeinschaftsarbeiten. So kam man mit den Migranten ins Gespräch und erfuhr dabei einiges über ihre Lebensgeschichten. Diese variierten zwischen politisch Verfolgten, Flüchtlingen aus Krisengebieten und ehemaligen Häftlingen. Im Gespräch mit der Leiterin der Institution erfuhren wir, dass in den letzten Jahren immer mehr Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern und aus den Kriegsgebieten in Afghanistan, Irak etc. in Brasilien ankommen und zwar „seit Europa die Grenzen dichtgemacht hat“ (Zitat der Leiterin). Das hat uns durchausbeeindruckt, zu hören, wie europäische Flüchtlingspolitik die Verhältnisse in einem so weit entfernten Land wie Brasilien beeinflusst. Aber auch die Einzelschicksale, die wir direkt von den Bewohnern des Hauses erzählt bekamen, waren bewegend: Ein italienischer Geschäftsmann, der nach einem missglückten Geschäft mit brasilianischen Partnern bankrott ist und nun im Migrantenheim in Sao Paulo auf den Ausgang des Gerichtsprozesses wartet, ein politisch verfolgter Nigerianer, der in Brasilien politisches Asyl erhielt und jetzt eine Arbeitserlaubnis beantragt, ein angolanisches Ehepaar, das für eine komplizierte medizinische Behandlung nach Brasilien kam: Die Menschen im Migrantenheim befinden sich in den Übergangsphasen des Lebens und bis zur Klärung ihrer Verhältnisse finden sie dort eine vorübergehende Unterkunft.</p>
<p style="text-align: left">Ein ganz besondere Geschichte hatte Sergio zu erzählen: Seit seinem achtem Lebensjahr war er ein Straßenkind, wurde dann mit 16 Jahren Fluchtwagenfahrer einer Drogenbande, bis er mit 18 Jahren bei einem missglückten Deal erwischt und für die nächsten 24 Jahre inhaftiert wurde. Nun will er einen Neuanfang wagen. Hätte er die anderen Mitglieder der Bande bei seiner Verhaftung verraten, hätte er nur 8 Jahre gekriegt, hätte aber nicht mal diese acht Jahre im Gefängnis überlebt. Seine Verbindung zur Drogengang beschreibt er mit einem eindrücklichen Bild: „Wenn du den Tiger reitest, kannst du nicht mittendrin abspringen. Aber jetzt ist der Tiger satt und schläft und ich habe nicht vor wieder aufzusteigen.“</p>
<p style="text-align: left">Am zweiten Tag in Sao Paulo besuchten wir Hans Temp, der durch seine Metzinger Vorfahren (Ein Teil der Familie lebt noch in Neuhausen) immer noch eine starke Verbindung zu Deutschland pflegt. Der Gründer des Projekts „Städte ohne Hunger“ unterhält 21 Gemeinschaftsgärten in den Favelas von São Paulo, die er zusammen mit den Bewohnern bewirtschaftet. Bei einem Rundgang über zwei der Gärten konnten wir uns ein Bild seiner Arbeit machen, die daraus besteht, Menschen von der Straße zu holen und ihnen durch ihre Mitarbeit im Projekt ein sicheres Einkommen und eine agrartechnische Ausbildung zu gewährleisten. Die biologischen Produkte seiner Arbeit werden auf den umliegenden Märkten verkauft, somit können sich die Mitarbeiter ihren Lebensunterhalt sichern.</p>
<p style="text-align: left">Am vorletzten Tag lernten wir noch eine andere Alternative zum Elend der Favelas (die brasilianischen Slums) kennen: Eine Art Landkommune am Stadtrand, die entstanden ist durch die Besetzung einer Fläche, auf der zuerst eine Eukalyptusplantage war, die eine katastrophale Umweltbilanz hatte und deren Ertrag ausschließlich dem Export diente und auf der danach – auf einem Hügel direkt neben drei Vororten – eine Mülldeponie geplant war, so dass die Bewohner der drei Orte die Landlosenbewegung um eine Besetzung des Hügels gebeten hatten. Nun bewirtschaften die vorläufigen Bewohner seit 2002 das Stück Land, während sie auf die Enteignung des Grundstücks warten, die nach der Verfassung von 1988 eigentlich erfolgreich verlaufen müsste, denn dort ist garantiert, dass Land, dessen Nutzung nicht dem Wohl der Allgemeinheit dient, enteignet werden und der Agrarreform zur Verfügung stehen muss.</p>
<p style="text-align: left">Nach einem erlebnisreichen Monat und um viele neue Eindrücke und Erfahrungen reicher ließen wir bei einem gemeinsamen Essen im ehemalig deutsch-geführten Restaurant „Apfel“ im Zentrum von Sao Paulo die Reise Revue passieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2010/09/kontrastprogramm-sao-paulo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einen Baum als Zeichen für die Umwelt gesetzt</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2010/04/einen-baum-als-zeichen-fur-die-umwelt-gesetzt/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2010/04/einen-baum-als-zeichen-fur-die-umwelt-gesetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=233</guid>
		<description><![CDATA[Ausgleich – Rektor Brandt vom Metzinger Bonhoeffer-Gymnasium und seine besondere Spende für Brasilien Einen Baum als Zeichen für die Umwelt gesetzt Metzingen. Im Juni 2009 feierte der Metzinger Abiturjahrgang seinen Abschlussball. Im festlichen Ambiente berichtet der Metzinger Rektor des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums von zwei Jahren arbeitsintensiver Vorbereitung auf das Abitur. Er selbst begleitete einen Mathematikkurs über diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgleich – </strong>Rektor Brandt vom Metzinger Bonhoeffer-Gymnasium und seine besondere Spende für Brasilien<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Einen Baum als Zeichen für die Umwelt gesetzt</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong>Metzingen</strong>. Im Juni 2009 feierte der Metzinger Abiturjahrgang seinen Abschlussball. Im festlichen Ambiente berichtet der Metzinger Rektor des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums von zwei Jahren arbeitsintensiver Vorbereitung auf das Abitur. Er selbst begleitete einen Mathematikkurs über diesen Zeitraum, der im Großen und Ganzen mit Erfolg den Schulabschluss erreichte.<br />
Dazu waren allerdings zahlreiche Arbeits- und Übungsblätter von Nöten, die bei dem umweltbewusst denkenden Kurs Anstoß erregten. Schließlich mussten dafür unzählige Bäume gefällt werden, um den immensen Papierverbrauch zu decken. Womöglich landete sogar Papier aus tropischen Regionen im Einzugschacht des Kopiergeräts, wodurch der Vorwurf zur passiven Mithilfe der Rodung des Regenwaldes laut wurde.</p>
<p style="text-align: left">Den wusste Rektor Brandt allerdings von sich zu weisen. So verkündet er zum Abschluss der zweijährigen Zusammenarbeit mit seinem Mathematikkurs, dass er die Ökobilanz seines Unterrichts durch das Pflanzen eines Baumes ausgleichen werde. Um der Sorge um den Regenwald entgegenzuwirken, werde er ihn in Brasilien pflanzen &#8211; nämlich im Kinderhort „Projeto Gonzalinho“, einem der beiden Patenschaftsprojekte des Gymnasiums.</p>
<p style="text-align: left">Seit 2004 unterstützt die Brasilien-AG des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit ihrer Arbeit dieses Projekt, dass Kindern aus ärmlicheren Verhältnissen die Möglichkeit bietet sich kindgerecht in ihrer Freizeit zu beschäftigen, um nicht in Gefahr zu laufen, in Straßenbanden, Drogengeschäfte, oder Ähnliches verwickelt zu werden.</p>
<p style="text-align: left">Seit August diesen Jahres leisten die zwei ehemaligen Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Uwe Zimmermann und Patrick Kotzur dank der Unterstützung der Metzinger katholischen Kirchengemeinde Sankt Bonifatius ihren „Anderen Dienst im Ausland“, die den Auftrag ihres ehemaligen Rektors gerne annahmen.<br />
Zu Anfang der Regenzeit war es nun soweit. Zusammen mit den Projektskindern pflanzten die zwei Freiwilligen das „Brandtbäumchen“, welches durch die immer häufigeren Regenfälle sicherlich schnell an Größe gewinnt.<br />
In Zukunft soll es den Kindern beim Spielen Schatten spenden und so auch die Idee von Rektor Brandt Früchte tragen lassen.<strong></p>
<p></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2010/04/einen-baum-als-zeichen-fur-die-umwelt-gesetzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freiwillige für Gonzalinho</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2010/04/freiwillige-fur-gonzalinho/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2010/04/freiwillige-fur-gonzalinho/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 13:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=224</guid>
		<description><![CDATA[Freiwillige für das Gonzalinho-Projekt Das Gonzalinho-Kinder-Projekt hat Zuwachs bekommen. Zwei Abiturienten aus Metzingen, Patrick Kotzur und Uwe Zimmermann wollen für ein Jahr im Patenschaftsprojekt des Gymnasiums arbeiten. Metzingen. Staubstraßen, Holzhütten, stickige, heiße Luft, 40 Grad Celsius im Schatten; für die Abiturienten nichts Neues. Schon vergangenen Sommer verbrachten sie im Rahmen eines Austauschprogramms einen Monat in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline">Freiwillige für das Gonzalinho-Projekt</span></strong></p>
<p><strong>Das Gonzalinho-Kinder-Projekt hat Zuwachs bekommen. Zwei Abiturienten aus Metzingen, Patrick Kotzur und Uwe Zimmermann wollen für ein Jahr im Patenschaftsprojekt des Gymnasiums arbeiten.</strong></p>
<p><strong>Metzingen</strong>. Staubstraßen, Holzhütten, stickige, heiße Luft, 40 Grad Celsius im Schatten; für die Abiturienten nichts Neues. Schon vergangenen Sommer verbrachten sie im Rahmen eines Austauschprogramms einen Monat in Cáceres, Mato Grosso, im wilden Westen Brasiliens, um verschiedene soziale Projekte, Land und Leute kennenzulernen. Schon damals waren sie fasziniert vom Land, den Menschen und ihrer Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Dies motivierte Sie im Gonzalinhoprojekt, dem Kinderhort, welches Sie schon vor einem Jahr vor Ort erlebt hatten, den „anderen Dienst im Ausland“ zu machen. Dabei hatten sie Glück, denn tatsächlich wurden kurz zuvor zwei Stellen in Cáceres eingerichtet, sodass sie sich stolz die Ersten nennen dürfen, die für ein Jahr Teil des Projektes sind. Die zahlreichen Vorbereitungsseminare haben sich gelohnt: In den ersten zwei Wochen in Cáceres haben Patrick Kotzur und Uwe Zimmermann das Projekt und die Kinder noch besser kennengelernt. Der Kinderhort befindet sich in einem Viertel, das für besser betuchte nicht Platz eins für die Wahl der Wohngegend wäre; dominiert durch Staubstraßen, halbfertige oder auch schon etwas heruntergekommene Häuser. Kurzum: dieses Projekt ist wie geschaffen für diese Wohngegend, um die größtenteils unbeaufsichtigten Kinder von der Straße in eine kinderfreundlichere Umgebung zu holen. Denn besonders Kinder leiden häufig unter der Misere der Armut, die vor allem in diesem Viertel vorherrscht: Häusliche Gewalt, Drogenkonsum und sexueller Missbrauch gehören leider zu den Problemen, mit denen die Kinder zu kämpfen haben. Das Gonzalinho-Projekt schafft einen Rahmen, in dem die Kinder einfach Kinder sein dürfen. Fast alle kommen aus dem Viertel, in dem das Projekt steht, teilweise machen sie auch einen vernachlässigten Eindruck. Spielerisch lernen die Kinder den Umgang mit anderen und haben die Möglichkeit ihre eigene Kreativität zu entfalten. Außerdem werden den Kindern ihre eigenen Rechte vermittelt, ihr Kulturbewusstsein gestärkt und über den Schulunterricht hinaus grundlegende Fertigkeiten wie Lesen und Schreiben beigebracht. Das Haus, an dessen Bau die Metzinger in der Anfangsphase geholfen haben, bietet den Kindern eine schöne überdachte Fläche zum Toben, sowie einen Raum ausgestattet mit Stühlen, einer Tafel und einem Schrank mit verschiedenen Spielen. Des Weiteren gibt es eine kleine Küche mit einem Energie-Klasse-A-Kühlschrank, Spüle und Herd. Vor kurzem wurde der Bau eines Spielfeldes fertiggestellt, sodass das Projekt nun noch vielseitigere Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder bietet. Zusammen mit den Brasilianern wollen Patrick Kotzur und Uwe Zimmermann diese weiter ausbauen, sodass es auch in Zukunft für die Kinder heißt: „Essa casa, é nossa casa.“ &#8211; Dieses Haus ist unser Haus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2010/04/freiwillige-fur-gonzalinho/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsch-brasilianischer Jugendaustausch und Projektpartnerschaft</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2010/01/deutsch-brasilianischer-jugendaustausch-und-projektpartnerschaft-2/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2010/01/deutsch-brasilianischer-jugendaustausch-und-projektpartnerschaft-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=215</guid>
		<description><![CDATA[Deutsch-brasilianischer Jugendaustausch und Projektpartnerschaft mit dem Gonzalinho-Kinderprojekt in Cáceres/ Brasilien – Ein Kooperation der St. Bonifatius- Gemeinde und des Dietrich- Bonhoeffer- Gymnasiums in Metzingen Unter dem Stichwort „Brasilien-Projekt“ umfasst die Kooperation zwischen Gemeinde und Schule vier Dinge: 1. Ein Jugendaustausch zwischen Metzingen und Cáceres im Bundesstaat Mato Grosso in Brasilien, 2. die Brasilien-AG, in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsch-brasilianischer Jugendaustausch und Projektpartnerschaft mit dem Gonzalinho-Kinderprojekt in Cáceres/ Brasilien – Ein Kooperation der St. Bonifatius- Gemeinde und des Dietrich- Bonhoeffer- Gymnasiums in Metzingen</strong></p>
<p>Unter dem Stichwort „Brasilien-Projekt“ umfasst die Kooperation zwischen Gemeinde und Schule vier Dinge:</p>
<p>1.	Ein Jugendaustausch zwischen Metzingen und Cáceres im Bundesstaat Mato Grosso in Brasilien,</p>
<p>2.	die Brasilien-AG, in der Metzinger Jugendliche zwei Jahre lang Portugiesisch lernen und sich inhaltlich mit Fragen der Landeskunde, Politik und Geschichte Brasiliens, aber auch mit Weltwirtschaft und Globalisierung auseinandersetzen,</p>
<p>3.	die Projektpartnerschaft mit dem Gonzalinho-Kinderprojekt in Cáceres, das sich ausschließlich durch die Spenden aus Metzingen und dem Engagement der Brasilien-AG-Schüler finanziert und</p>
<p>4.	die zwei Zivildienst-Stellen über das Bundesministeriumsprogramm „Weltwärts“, die in dem Kinderprojekt eingerichtet werden konnten und die (zur Zeit) mit ehemaligen Schülern der Brasilien-AG besetzt werden. Träger dieser zwei Stellen ist die Kirchengemeinde St. Bonifatius.</p>
<p><a href="http://brasilienprojekt.org/wp-content/uploads/2010/01/Projekt-Vorstellung.doc">um mehr über das Projekt zu erfahren bitte hier klicken</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2010/01/deutsch-brasilianischer-jugendaustausch-und-projektpartnerschaft-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oi, tudo bem? – Brasilianer in Metzingen</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2009/08/oi-tudo-bem-%e2%80%93-brasilianer-in-metzingen/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2009/08/oi-tudo-bem-%e2%80%93-brasilianer-in-metzingen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 14:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=163</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Jugendaustauschs der St.Bonifatius Gemeinde (in Kooperation mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen) waren vom 17.Juli – 09.August 2009 elf junge Brasilianer und Brasilianerinnen in Metzingen zu Gast. Sie waren zwischen 18 und 26 Jahren alt und sind alle in sozialen Bewegungen, sei es die Landlosenbewegung MST, eine Basisgemeinde oder die Straßenkinderbewegung, aktiv. „Oi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Jugendaustauschs der St.Bonifatius Gemeinde (in Kooperation mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen) waren vom 17.Juli – 09.August 2009 elf junge Brasilianer und Brasilianerinnen in Metzingen zu Gast. Sie waren zwischen 18 und 26 Jahren alt und sind alle in sozialen Bewegungen, sei es die Landlosenbewegung MST, eine Basisgemeinde oder die Straßenkinderbewegung, aktiv.<br />
„Oi – tudo bem?“ was auf Deutsch so viel heißt wie „Hallo wie geht’s?“ war das einzige, was viele am Flughafen bei der ersten Begegnung über die Lippen brachten. Nach den drei Wochen, in denen die Brasilianer in Deutschland waren, konnten aber am Ende schon tiefgründigere Gespräche in portugiesischer Sprache geführt werden. Anfangs gab es in einigen Familien Verständigungsschwierigkeiten, doch mit Händen und Füßen konnte man sich dann doch irgendwie verständigen; und sonst hatte man ja auch immer noch das „dictionario“ (Wörterbuch), das natürlich nie im Rucksack fehlen durfte.<br />
Das Programm war sehr vielseitig: die Jugendlichen besuchten mit ihren Austauschpartnern die Schule, nachmittags besuchte man zum Beispiel den Weltladen oder den Biolandhof Bleiche, am Wochenende feierte man zusammen oder traf sich am Baggersee. Die Lebensfreude der Brasilianer war einfach ansteckend, sie hatten immer einen „brincadeira“ (Scherz) auf Lager, und oft wurde einfach die Gitarre ausgepackt und dazu gesungen. Es gab natürlich auch Dinge, über die man sich uneinig war – so gehen die Deutschen den Brasilianern zum Beispiel eindeutig zu schnell und das Zuspätkommen der Brasilianer war auch schon legendär.<br />
Gegen Ende der drei Wochen machte man sich dann noch gemeinsam auf die Reise, es ging drei Tage auf eine Selbstversorgerhütte in die österreichischen Alpen und eine Woche in die Bundeshauptstadt Berlin. Das größte Highlight für die südamerikanischen Gäste war es, Schnee zu sehen, da kam es natürlich gleich  zur Schneeballschlacht und auch ein Schneemann wurde gebaut. Die Brasilianer lernten kennen, dass man auch in Deutschland in einfachen Verhältnissen – wie hier ohne Dusche und nur mit kaltem Wasser &#8211;  leben kann. In Berlin informierte man sich über die wichtigsten Stationen deutscher Geschichte, lernte das Großstadtleben kennen und natürlich durften auch Sehenswürdigkeiten wie der Reichstag oder die East-Side-Gallery nicht fehlen. Ebenso beschäftigte man sich in den Stadtteilen Kreuzberg und Marzahn mit der Integrationsproblematik.<br />
Wieder in Metzingen stand noch ein Reflexionsmittag an und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Beim Abschiedsfest am letzten Abend wurde noch einmal ausgiebig gegrillt, gefeiert und getanzt. Aus den brasilianischen und deutschen Jugendlichen sind gute Freunde geworden.  Man lernte so einiges voneinander, sei es die brasilianische Gelassenheit oder, dass die Deutschen auch sehr gastfreundlich sein können.<br />
Auch wenn der Abschied schwer fiel: für die deutschen Jugendlichen, die nächsten Sommer nach Brasilien fahren hieß es schon mit Vorfreude „até proximo ano!“ (bis zum nächsten Jahr!).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2009/08/oi-tudo-bem-%e2%80%93-brasilianer-in-metzingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unser neues Kinderhaus ist fertig!</title>
		<link>http://brasilienprojekt.org/2008/12/unser-neues-kinderhaus-ist-fertig/</link>
		<comments>http://brasilienprojekt.org/2008/12/unser-neues-kinderhaus-ist-fertig/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 15:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floraidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brasilienprojekt.org/?p=147</guid>
		<description><![CDATA[Mit der tatkräftigen Hilfe der Metzinger Jugendlichen in den Sommerferien 2008, mit der Unterstützung unserer Praktikantin Cosima aus München und mit den brasilianischen Freiwilligen und Profis aus Cáceres ist das neue Kinderhaus für das Gonzalinho-Projekt nun fertiggestellt worden und hat seinen Betrieb aufgenommen. Vormittags und nachmittags werden nun die 6-12-jährigen Kinder dort von Suellen, Evelyn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der tatkräftigen Hilfe der Metzinger Jugendlichen in den Sommerferien 2008, mit der Unterstützung unserer Praktikantin Cosima aus München und mit den brasilianischen Freiwilligen und Profis aus Cáceres ist das neue Kinderhaus für das Gonzalinho-Projekt nun fertiggestellt worden und hat seinen Betrieb aufgenommen. Vormittags und nachmittags werden nun die 6-12-jährigen Kinder dort von Suellen, Evelyn und Valéria betreut.</p>
<p>Und sie freuen sich schon wieder auf die nächste Verstärkung aus Metzingen, denn es gibt eine weitere große Neuigkeit: Das Gonzalinho-Projekt hat jetzt eine offiziell anerkannte FSJ- und Zivildienststelle! Träger ist die Kirchengemeinde St. Bonifatius in Metzingen, die Stelle ist Teil der Initiative „Weltwärts“ der Bundesregierung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://brasilienprojekt.org/2008/12/unser-neues-kinderhaus-ist-fertig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

